Baccara-Strategie

Es ist nicht immer leicht, eine Strategie für ein reines Glücksspiel wie Baccara vorzuschlagen. Es ist auch schwierig, eine Taktik zu definieren, da keine bestimmten Fertigkeiten notwendig sind, um Baccara zu spielen. Baccara wird über mehrere voneinander unabhängige Runden gespielt. Zwischen sechs und acht Kartendecks werden dabei zufällig auf dem Tisch verteilt. Daher kann man nicht voraussagen, welche Karte als nächstes gezogen wird, auch wenn man alle der Reihe nach zählen würde. Daraus kann man auch folgern, dass die Gewinnchancen bei jeder gespielten Hand dieselben sind. Auch wenn einige Baccara-Spieler behaupten, die perfekte Strategie für dieses Spiel zu kennen, sollte man diesen Gerüchten keinen Glauben schenken: Diese Personen wollen nur, dass man ihre Bücher liest oder ihre Webseiten besucht.

In Casinos gibt es gewöhnlich eine Anzeigetafel, wo alle Karten aufgelistet werden, die seit Beginn des Spiels gezogen wurden. Das ist sehr praktisch, da der Spieler keine Zeit mehr damit verliert, sich alle gespielten Karten zu merken. In anderen Casinos bekommt man einen Stift und ein Stück Papier, um sich alle gespielten Karten zu notieren. Beim Baccara werden alle Hände separat gespielt. Um zu gewinnen, reicht also ein bisschen gesunder Menschenverstand. Es ist zum Beispiel gut, sich daran zu erinnern, dass das Haus immer einen Vorteil gegenüber den anderen Spielern hat. Hat das Haus also die letzten acht Runden gewonnen, kann man davon ausgehen, dass es auch die nächste Runde gewinnen wird. Natürlich sind das nur Vermutungen, man kann das nicht als Regel ansehen. Tatsächlich gibt es immer eine 50-prozentige Chance, dass der Bankier gewinnen wird, ebenso hat der Spieler eine Gewinnchance von 50%. Die Anzeigetafel der Karten ist also praktisch aber nicht wirklich nützlich, man sollte also keine Wunder erwarten und sich einfach auf sein Spiel konzentrieren.

Kartenzählen ist also nutzlos und kann sogar zu Problemen mit dem Casinomanager führen. In allen Filmen über Casinos wird gezeigt, dass die Casinos das Problem des Kartenzählens sehr ernst nehmen und es nicht tolerieren. Niemand hindert einen daran, das bei den Online-Casinos zu machen, aber in einem realen Casino sollte man das Kartenzählen vermeiden. Blackjack hingegen ist ein gutes Spiel für diejenigen Spieler, die Kartenzählen mögen. Deshalb glauben viele Spieler, dass man diese Methode auch beim Baccara anwenden kann, was ein großer Fehler ist. Beim Baccara muss man einfach in jeder Runde bis zu drei Wetteinsätze zu machen und man hat die Option, von einer Strategie zur anderen zu wechseln wann immer man möchte. Kartenzählen ist also unnötig, und man kann dafür sogar bestraft werden.

Andere Spieler wählen die mathematische Herangehensweise. Diese eignet sich gut sowohl für Baccara als auch für Roulette. Die Wetten sind oft vom Typ 1:1, das heißt sowohl der Bankier als auch der Spieler haben dieselben Chancen zu gewinnen. Es gibt Wettsysteme wie zum Beispiel das System 1-3-2-6, das häufig angewendet wird. Ein anderes bekanntes System ist das "Martingal", das darin besteht, jedes Mal wenn man verliert, seinen Einsatz zu verdoppeln. Auf diese Weise hat man die Chance, seine Verluste wettzumachen. Das ist aber ein zweischneidiges Schwert, da man sein Geld auch doppelt so schnell verlieren kann.

Diese mathematischen Methoden funktionieren gut, aber nur für eine begrenzte Zeit. Casinospiele wie Baccara haben also Gewinngrenzen. Auch wenn man Geld verliert und es in der Folge wieder zurückgewinnt: Die Chance, alles zu verlieren, ist leider immer da. Wer also viel Geld gewinnen möchte, sollte diese Spielsysteme vermeiden.

Man kann natürlich jederzeit seine eigene Strategie entwickeln! Das Wichtigste jedoch ist, sich zu amüsieren. Immerhin ist das der Grund, weshalb man in Casinos geht, oder?

Baccara in Zahlen

  • Der Hausvorteil beim Baccara ist vorteilhaft für die Spieler. Dieser liegt nämlich bei nur 1,4%. Allerdings zieht das Casino eine Gebühr von 5% von allen gewonnen Wetten auf die Bank ein. Das heisst, die Auszahlung ist 0,95:1.
  • Die Gewinnwahrscheinlichkeit der Hand eines Spielers ist etwas niedriger als die Wahrscheinlichkeit zu verlieren. Die Hand des Spielers gewinnt in 44,62% aller Fälle. Die Hand des Spielers verliert allerdings 45,85% der Spiele.
  • Die Wahrscheinlichkeit eines Unentschieden liegt beim Baccara bei 9,53%. Die Gewinnauszahlung ist 8:1, aber der Hausvorteil liegt bei 14,4%. Auf Unentschieden sollte man deshalb eher nicht setzen.

Schlussfolgerung

Wenn man den Fall von Unentschieden berücksichtigt, so gewinnt die Hand des Bankiers in 51% aller Fälle. Dieser Prozentsatz liegt leicht über "Kopf oder Zahl". Die Chancen stehen nur leicht zugunsten des Spielers, wenn er auf den Bankier wettet, aber das wäre die vernünftigste Wahl beim Baccara.

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